Unser Hof

Unser Bio-Heumilchbetrieb mit ca. 70 Kühen und eigener Nachzucht wird als Familienbetrieb in Wangen im Allgäu bewirtschaftet. Wir haben 50 Hühner in einem Mobilstall und Streuobstwiesen zur Erzeugung von eigenem Apfelsaft. Auf dem Hof leben derzeit vier Generationen.

Unser Logo "Oflingser Biohof" steht für unsere traumhaft schöne Lage oberhalb von Oflings. Bereits seit 2002 arbeiten wir nach den Bioland-Richtlinien. Unsere Kühe dürfen im Sommer auf saftigen Hügellandschaften leben und frisches Gras fressen. Als Heumilchbetrieb liefern wir die Milch an die nahegelegene Käserei Zurwies. Und auch wenn es bei uns aktuell keine Produkte direkt auf dem Hof zu kaufen gibt, steht für uns das Logo als Familienbetrieb für Zusammenhalt und Gemeinschaft. Ohne funktioniert ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb nicht.

seit 2002

seit 1820

in Familienbesitz

ökologisch wirtschaftend

4

Generationen leben auf dem Hof

Nachhaltige Landwirtschaft
Erzeugung von Milch

Unsere Kühe erzeugen für uns jeden Tag frische Milch. Im Winter bekommen die Kühe und Rinder lecker duftendes Heu zum Essen. Sobald das Frühjahr anbricht, dürfen die Kühe jeden Tag auf der Weide Gras fressen, bis es im Herbst wieder ungemütlich draußen wird. Zusätzlich füttern wir auch im Stall frisch gemähtes Gras der Allgäuer Wiesen. Silage gibt es auf unserem Betrieb nicht. Wir sind ein reiner Heumilchbetrieb. Von 75 Hektar Grünland können wir sie ernähren. Das Prinzip der geschlossenen Kreisläufe spielt im Öko-Landbau eine wichtige Rolle. Geschlossener Kreislauf bedeutet auch, dass wir das, was die Tiere ausscheiden, auf unseren Flächen wieder ausbringen. in dem wir Mist und Gülle ausfahren, düngen wir auf natürliche Weise den Boden, ohne das Grundwasser zu gefährden.

Milchverarbeitung

Die frisch gemolkene Milch wird jeden Tag abgeholt und an die ein paar hundert Meter weit entfernte Käserei Zurwies geliefert. Die Mitarbeitenden der Käserei verarbeiten die Milch zu leckeren Produkten, wie z.B. Sahne, verschiedenste Sorten von Joghurt und Weichkäse. Wer einmal von diesen Käsesorten gegessen hat, wird den Geschmack und vor allem auch den Namen nicht mehr vergessen. Sorten wie "gepfeffertes Ärschle" prägen sich ein. Automaten vor der Käserei lassen den Einkauf auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten zu.

Streuobstwiesen

Direkt vor dem Hof und auf gepachteten Wiesen stehen sehr alte Obstbäume in sogenannten Streuobstwiesen. Eine Streuobstwiese ist aber mehr als nur eine Wiese. Sie ist eine der artenreichsten Lebensräume Mitteleuropas, in der viele seltene Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause finden. Durch ihre hohe Strukturvielfalt findet man dort mehr als 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten wie beispielsweise Spinnen, Käfer, Schmetterlinge, Frösche, Igel aber auch Vögel und viele Gräser. Wenn es herbstet, heißt es für uns alle "Äpfel lesen". Klingt total langweilig. Aber zusammen macht auch das richtig Spaß. Aus den Äpfeln lassen wir in einer Mosterei in der Nähe von Leutkirch unseren frischen Apfelsaft zum Eigenverzehr pressen. Die vielen weiteren Äpfel werden an eine Mosterei verkauft.

Landwirtschaft ist mehr. Viel mehr.

Wald

Der Wald ist für unseren Biohof mehr als nur Landschaft – er ist Lebensraum, Schutzraum und Inspiration. Zwischen alten Bäumen, frischem Moos und würziger Waldluft zeigt sich, wie eng alles miteinander verbunden ist. Der Wald schenkt uns sauberes Wasser, fruchtbare Böden und ein gesundes Gleichgewicht für Pflanzen, Tiere und Menschen. Wir arbeiten mit der Natur, nicht gegen sie. Nachhaltig, bewusst und mit Blick auf natürliche Kreisläufe.

So entsteht Landwirtschaft, die Zukunft hat. Regional. Bio. Im Einklang mit dem Wald.

Ökologisch wirtschaften ist schon lange Tradition bei uns. Der Betrieb wurde im Jahr 2002 auf ökologische Landwirtschaft umgestellt. Seit dem sind wir Partner von Bioland. Unser Fokus liegt auf nachhaltiger Landwirtschaft, die im Einklang mit der Natur steht und Qualität sowie Umweltschutz vereint, um die heimische Flora und Fauna zu fördern. Durch die Heuproduktion und Beweidung von Grünland wird die Biodiversität gefördert, da die Lebensräume für Insekten und Pflanzen erhalten bleiben. Wie jeder ökologisch wirtschaftende Betrieb wird auch unser Bioland-Hof mindestens einmal jährlich auf die Einhaltung der Bioland-Richtlinien überprüft.

Energiemanagement

Wert legen wir auch auf eine nachhaltige Energieerzeugung. So finden sich auf mehreren Dächern der Hofgebäude Photovoltaikanlagen, die zu Teilen direkt ins Netz einspeisen und zu Teilen als Eigenstrom verwendet werden. So können wir bei sonnigen Tagen ohne externen Strom die Milch herunterkühlen, die Melktechnik oder das Heugebläse laufen lassen. Unser Energiekonzept greift sogar noch ein Stück weiter: Das Haus heizen wir mit Holz aus unserem eigenen rund zwei Hektar großen Wald, im Stall nutzen wir die Energie, die beim Kühlen der Milch anfällt. Per Wärmerückgewinnung erhitzen wir so das Wasser, was wir zum Reinigen der Melkanlage brauchen.